<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>ABACUS Nachhilfe Blog &#187; USA im ABACUS Blog</title>
	<atom:link href="http://abacus-blog.nachhilfe-in-hamburg.de/tag/usa/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://abacus-blog.nachhilfe-in-hamburg.de</link>
	<description>Abacus Nachhilfe Hamburg</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 14:25:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
		<item>
		<title>Under pressure: Vom High-School-Terror in den USA zum Bildungsmanifest</title>
		<link>http://abacus-blog.nachhilfe-in-hamburg.de/high-school-bullying-bildung-mobbing-bildungsmanifest/</link>
		<comments>http://abacus-blog.nachhilfe-in-hamburg.de/high-school-bullying-bildung-mobbing-bildungsmanifest/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 21:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung, Forschung, Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Bullying]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[High-School]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abacus-blog.nachhilfe-in-hamburg.de/?p=3042</guid>
		<description><![CDATA[Trotz vergleichsweise hoher Investitionen sind die USA in eine tiefe Bildungskrise hinein gerutscht. Der High-School-Terror soll nun bekämpft werden. Ein etwas längerer Artikel über Schuleprobleme, Bullying, Cybermobbing und ein Bildungsmanifest der USA, mit "Signalen" und Hilfestellungen für Lehrer, Eltern und Schüler. Einige aktuelle Studien und ein bisschen Nachhilfe sind auch dabei...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn <strong>Bildungspolitik und Schulreformen</strong> über Jahrzehnte hinweg keine Besserung bewirken &#8211; so lehren es uns zahlreiche Beispiele von Public High Schools in den USA &#8211; geraten zunächst Schüler und Lehrer zunehmend unter Druck, denn beide sollen Ergebnisse liefern, die Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit zufrieden und die Zukunft der Schüler sicher stellen. </p>
<p>Kochen Probleme und <strong>Zukunftsaussichten von Schülern einer Public High School</strong> in der Öffentlichkeit hoch, führt dies zu zahlreichen Studien, Forschungen, Test-Versuchen und in den USA sogar zu Kino-Filmen, welche die Öffentlichkeit in ihren Bann ziehen. </p>
<p>Spannend wird es, wenn die Öffentlichkeit herausfindet, dass <strong>nicht die Lehrer, sondern die eigenen &#8220;Communities&#8221;</strong> Schuld an allem Übel sein sollen. <strong>Werden Communities das Wohl der Schüler künftig selbst in die Hand nehmen?</strong></p>
<p><span id="more-3042"></span></p>
<p><strong>In Amerika</strong>, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wurden schon viele <strong>Versuche zur Verbesserung der Lern- und Lehrqualität</strong> gestartet. </p>
<h2>Bildungsprojekte in den USA (Beispiele)</h2>
<p>Dazu gehören sogar <strong>Nachhilfe &#8211; Modell-Versuche</strong>, bei denen Schüler mit Schwächen in Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern dafür bezahlt wurden, dass sie an Nachhilfeunterricht teilnahmen. Wer sich durch Nachhilfe in Mathe &#038; Co. verbessern konnte, erhielt obendrauf eine Sonderprämie. Sehr gut nachvollziehbar, dass die nachhilfebedürftigen Schüler <a href="http://www.helloweed.de/home/shortnews/265-usa-schlechte-sch-ler-werden-f-r-nachhilfe-bezahlt">von dieser Art der Nachhilfe besonders begeistert</a> gewesen sein sollen. Ich gehe einmal davon aus, dass die bezahlte Nachhilfe nicht nur besonderes Interesse, sondern auch die gewünschten Nachhilfeerfolge in Mathematik und den benachbarten Fächern bewirken konnte. Kleiner Haken an der Sache: Die kostenlose Nachhilfe mit Teilnahmevergütung und Leistungsbonus war auf 20 Personen beschränkt. </p>
<p><strong>Aktuell</strong> ziehen in den USA <strong>Computer</strong> in die Bildungslandschaft ein. Während in Korea bereits die ersten Englisch-Stunden bei Robotern genommen werden (darüber wurde hier <a href="http://abacus-blog.nachhilfe-in-hamburg.de/unterrichtsausfall-an-hamburger-schulen/">im Nachhilfe Blog beim Unterrichtsausfall</a> schon beiläufig berichtet), können die ersten Schüler in New York und Philadelphia schon aus dem Vollen schöpfen, <a href="http://www.huffingtonpost.com/2010/10/22/technology-in-schools-wei_n_772674.html">mit gesponserter Technik</a>, Laptops und iPads. Hinter diesen High-School-Chancen verbergen sich durchaus auch Risiken. Darauf kommen wir weiter unten noch zurück.</p>
<h2>Das neue Bildungsmanifest</h2>
<p><strong>Auf Washington D.C.</strong> beschränkt war ein aktueller Modellversuch, der dort die <strong>Bildungsqualität an öffentlichen Schulen</strong> derart massiv verbessert haben soll, dass das Wall Street Journal sich heute dazu veranlasst sah, ein <strong>Bildungsmanifest</strong> zu veröffentlichen:</p>
<p>Ausgerechnet die öffentliche Schulen in Wahington D.C. boten in der Vergangenheit besonderen Zündstoff für Bildungskrisen-Diskussionen. Um an sozialen Brennpunkten Herr der Lage zu werden, wurde eine härtere Gangart eingelegt, die für manche Schulen künftig wegweisend sein könnte und im Bildungsmanifest festgehalten wurde:</p>
<ul>
<li>Für &#8220;untragbar&#8221; befundene Schulen wurden geschlossen.</li>
<li><a href="http://abacus-blog.nachhilfe-in-hamburg.de/schlechte-mathe-noten-93-lehrer-gefeuert/">Wie in Rhode Island</a> wurden auch in Washington eine Menge als &#8220;nicht leistungsfähig&#8221; eingestufte Lehrer gefeuert.</li>
<li>Bei den ausgesprochenen Lehrer-Kündigungen wurde nicht das (ver)alte(te) Prinzip (&#8220;Wer zuletzt kam, geht zuerst&#8230;&#8221;), sondern ein Leistungsprinzip angewendet.</li>
<li>Ein &#8220;Recht auf Lehrerstatus / Beschäftigungsgarantie&#8221; wurde abgeschafft.</li>
<li>Die nach Austausch von 2/3 der Belegschaft verbliebenen Lehrer wurden auf leistungsgerechte Bezahlung (Bonus-System) umgestellt, weil eine Vergütung nach &#8220;Betriebszugehörigkeit&#8221; (Lehrjahren) und &#8220;Anzahl besuchter Fortbildungskurse&#8221; (Weiterbildungsbescheinigungen) als unvereinbar mit der Lehraufgabe und tatsächlichen Zielerreichung befunden wurde.</li>
</ul>
<p>Satte <strong>80 Prozent der Lehrer in den USA sollen der Umstellung auf leistungsabhängige Vergütung ohne Job-Garantie zugestimmt haben.</strong> Ihr Vorteil: Das bei guter Leistung erreichbare Zielgehalt wurde deutlich angehoben. Weitere Informationen zum Bildungsmanifest und den Erfolgen für die Schüler können im <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052702303362404575580221511231074.html?mod=googlenews_wsj">Wall Street Journal</a> nachgelesen werden.</p>
<p><strong>Lehrer sind gewiss die treibende Kraft einer Schule &#8211; und doch sind die Probleme der US-High-Schools und Schulen an sozialen Brennpunkten wesentlich vielschichtigerer Natur</strong>:</p>
<h2>Bullying in USA und Deutschland</h2>
<p>Auch was Schüler in Deutschland betrifft, hört man immer öfter von &#8220;<strong>Bullying</strong>&#8220;. Der Begriff <strong>Bullying</strong> wird stellvertretend für das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing_in_der_Schule">Mobbing in der Schule</a> verwendet. In Deutschland sind die Möglichkeiten zur juristischen Verfolgung von Bullying- bzw. Mobbing-Sündern relativ klar geregelt, in Amerika ist die Verfolgung nicht immer ganz so einfach möglich. Hier zu Lande hat die Polizei bereits ein <a href="http://www.polizei-nrw.de/dueren/az/ABC/article/Anti-Bullying-Programm.html">Anti-Bullying-Programm</a> herausgegeben, das primär als Vorbeugungsmaßnahme für &#8220;Gewaltdelikte&#8221; gedacht ist. Dazu gesellt sich nun ein weiteres Problem, das </p>
<h2>Cyber-Mobbing: Bullying bei Facebook &#038; Co.</h2>
<p>Wie eine brand aktuelle <strong>Ethik-Studie aus den USA</strong> und eine <a href="http://josephsoninstitute.org/surveys/index.html">Charakterstudie aus 2009</a> verdeutlichen, scheint es um <strong>Ethik und Moral in den USA immer schlechter</strong> bestellt zu sein, was auf die Qualität der Schulausbildung und auf die Bullying-Problematik unmittelbare Auswirkungen haben dürfte. &#8220;Kinder lernen von ihren Eltern&#8221;, wodurch sich der Studie nach von Generation zu Generation immer schlechtere Wertevorstellungen &#8220;vererben&#8221;. So zeigt die Neuauflage und Erweiterung einer Josephson-Studie von 2008, dass <strong>50 Prozent</strong> (von über 43.000 befragten High-School-Schülern) <strong>bereits gemobbt</strong> wurden, <strong>fast so viele High-School-Schüler</strong> gaben an, im vergangen Jahr <strong>selbst</strong> erfolgreich <strong>gemobbt</strong> zu haben. </p>
<p><a href="http://charactercounts.org/programs/reportcard/2010/index.html">Details der Ethik-Studie des Josephson Instituts</a> <strong>2010</strong> zeigen, dass ein Großteil der Schüler an der Schule Gewalt befürchtet &#8211; ein Umfeld, in dem man sicher nicht effektiv lernen kann &#8211; insbesondere wird die Bedrohung durch das Cyber-Mobbing immer größer, dem in den USA schon einige Selbstmordopfer zugeschrieben werden, die den US-Präsidenten kürzlich zu einer <a href="http://edition.cnn.com/2010/POLITICS/10/22/obama.bullying/index.html">Video-Ansprache auf CNN</a> veranlassten. </p>
<p>Ebenfalls bei <strong>CNN</strong> wurde im September eine Liste von <strong>Ressourcen für Eltern und Lehrer</strong> zusammengestellt, als <a href="http://edition.cnn.com/2010/US/studentnews/09/30/antibullying.resource/index.html">Orientierungshilfe im &#8220;Anti-Bullying-Kampf&#8221;</a>. </p>
<h2>Bildungskino:<br />
Geschichten von High-School-Terror, Superman und Supernanni</h2>
<p>Während man in Deutschland (trotz <em>noch</em> relativ hohem Bildungsniveau bereits) <a href="http://abacus-blog.nachhilfe-in-hamburg.de/nachhilfe-mit-bildungsgutschein/">auf eine &#8220;Super-Nanni&#8221; hofft</a>, verdichtet sich in den USA der Eindruck, dass viele Kinder des in den USA stark angeschlagenen Bildungssystems trotz massiver Investitionen nur noch von <strong>Supermann</strong> gerettet werden können. Private Nachhilfe scheint dort den wenigsten Kindern noch helfen zu können, wobei die professionelle Nachhilfe vermutlich ohnehin eher den Besuchern privater Schulen vorbehalten bleibt. Wer sich in den USA keine Privatschule leisten kann, muss oft an öffentlichen Schulen Gewalt und Lotterieverfahren fürchten, daneben das oben beschriebene &#8220;Bullying&#8221;. </p>
<p><strong>Der Kinofilm</strong> &#8220;<a href="http://www.waitingforsuperman.com/">Waiting for Superman</a>&#8220;, von <a href="http://www.usatoday.com/life/movies/reviews/2010-09-24-superman24_ST_N.htm">USA Today zu einem der Filme des Jahres gekürt</a>, entfachte manche Diskussion zum amerikanischen Schulsystem. </p>
<p>Was wie ein Zufall aussieht, <em>könnte</em> natürlich, wie vor einigen Tagen <a href="http://www.politicsdaily.com/2010/10/21/the-presidents-sister-endorses-waiting-for-superman/">bei Politics Daily</a> (im Nachsatz) angedeutet, auch inszeniert worden sein: Erst die Verfilmung des High-School-Dilemmas, dann einige <a href="http://www.samchaltain.com/blog">Blogs</a>, die sich mit Gedanken von Obama`s Halbschwester (zu &#8220;Waiting for Superman&#8221;) auseinandersetzen, ein passendes Interview mit <a href="http://www.parade.com/news/2010/10/24-bill-gates-what-ive-learned-about-great-teachers.html">Bill Gates</a> und schließlich die Neuauflage (und umfangreiche Erweiterung) einer USA-High-School-Ethik-Studie (siehe oben) mit Parallelversand einer 10 Seiten starken <a href="http://www.nytimes.com/2010/10/26/education/26bully.html?_r=1&#038;ref=education">Ermahnung an alle Schulbetreiber</a>, das Bullying in ihren Schulen konsequent zu verfolgen.</p>
<p><strong>Aber selbst wenn an der Story etwas inszeniert sein sollte. Könnte man es US-Politikern übel nehmen, wenn sie das Volk über Kinofilme und Blogger unterrichten und auf diese Weise an der Bildungspolitik beteiligen? </strong>Es kommt bestimmt drauf an, <em>wie</em> man es machen würde. </p>
<p>Die eigentlichen Forderungen amerikanischer Lehrer scheinen mit deutschen Erkenntnissen jedoch nahezu identisch zu sein:</p>
<blockquote><p>When it comes to what is good for our kids, the frustrating part is that we know what works. Mr. Kirkland notes that Waiting for &#8216;Superman&#8217; does a great job focusing on research-proven approaches that enable kids to succeed: great teachers, more instructional time, early childhood education and wrap-around supports. The challenge, then, is to figure out how to fix our system of school governance and finance so that we can get these game-changing components into every one of our children&#8217;s schools. (<a href="http://www.huffingtonpost.com/rep-mike-honda/the-broken-system-of-educ_b_770791.html">The Huffington Post</a>)</p></blockquote>
<p>Wenn Finanzierung allein bei den Schülern nicht ankommt, ist wohl Kreativität gefragt. Kreativ ist man übrigens auch gerade an einem kleinen Ort in Deutschland, wo man, wie wir seit Veröffentlichung der <a href="http://www.ifd-allensbach.de/main.php?selection=73&#038;rubrik=0">Allensbach-Studie</a> wissen, mit Schulpolitik und Lehrern ja auch nicht immer ganz zufrieden ist. Wenn <a href="http://www.forum-schule.de/cms/fs27/panorama">Vorurteile das Lehrerbild prägen und schlechte Noten die Schüler krank machen</a>, sucht man natürlich auch in Deutschland nach Wegen jenseits der Nachhilfe, die den Schülern in Schule, Aus- und Weiterbildung weiterhelfen könnten. <a href="http://www.forum-schule.de/cms/fs27/titel/reportage">Im kleinen Troisdorf scheint man einen Weg gefunden zu haben</a>, der sich auf Forschungsergebnisse der Hirnforschung stützt. Am Ende ist das Lernen also <a href="http://www.forum-schule.de/cms/fs27/panorama">reine Nervensache</a>? Nun ja, laut <a href="http://www.lehrerpreis.de/?id=26">Video-Botschaft von Horst Köhler</a> gehört eben manchmal auch ein bisschen Glück dazu. In amerikanischen High Schools vielleicht derzeit noch ein bisschen mehr.</p>
<p>Manchmal schwappen die Dinge ja nach einiger Zeit aus den Staaten zu uns nach Deutschland herüber. In Amerika verstärkt sich der &#8220;Performance-Druck&#8221; in jedem Fall weiter, <a href="http://www.nytimes.com/2010/10/29/nyregion/29closings.html?ref=education_department">aktuell sollen in den USA schon wieder bis zu 47 City Schools geschlossen werden</a>. Am Ende werden sich Eltern vielerorts fragen müssen, wie sie die eigenen Kinder besser unterstützen und als Vorbild fungieren können. Denn wer nicht gerne zur Schule geht, scheint in der Schule nicht all zu viel lernen zu können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://abacus-blog.nachhilfe-in-hamburg.de/high-school-bullying-bildung-mobbing-bildungsmanifest/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schlechte Mathe-Noten : 93 Lehrer gefeuert?</title>
		<link>http://abacus-blog.nachhilfe-in-hamburg.de/schlechte-mathe-noten-93-lehrer-gefeuert/</link>
		<comments>http://abacus-blog.nachhilfe-in-hamburg.de/schlechte-mathe-noten-93-lehrer-gefeuert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 22:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule und Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Mathe]]></category>
		<category><![CDATA[Rhode Island]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://abacus-blog.nachhilfe-in-hamburg.de/?p=1503</guid>
		<description><![CDATA[Schlechte Mathe-Noten. In Amerika (Rhode Island) werden mal eben alle Lehrer ausgetauscht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen amerikanischen Brennpunkt stellt man sich eigentlich so vor, dass Schüler an dort ansässigen Schulen lieber mit Waffen spielen als mit Zahlen zu jonglieren. Wer in Amerika schon einmal vom rechten Wege abgekommen ist, weiß vermutlich, was ich meine. Halten Sie an der falschen Tankstelle, kommt mit etwas Glück ein &#8220;Bodyguard&#8221; herbeigestürmt und empfiehlt Ihnen den schnellsten Weg &#8220;nach draußen&#8221;. Mit etwas weniger Glück gesellt sich zu Ihrem leeren Tank noch eine leere Brieftasche hinzu&#8230;</p>
<p>An einer Schule mitten in einem sozialen Brennpunkt als Lehrer zu arbeiten verdient sicher einigen Respekt. Kaum vorstellbar, dass ein Lehrer einer solcher Schule seine Schüler für Mathematik begeistern kann. <strong>Was tun, wenn es dem Lehrer nicht gelingt, den Schülern Mathe beizubringen?</strong></p>
<p>Eine Schulbehörde in Rhode Island hat den Lehrern offenbar Nachsitzen verordnet. Nachdem die Lehrer regelmäßigen, kostenlosen Nachhilfeunterricht, ein wöchentliches Mittagessen gemeinsam mit ihren Schülern und eine jährliche, zweiwöchige Fortbildung verweigert hatten, wurde in Rhode Island offenbar kurzer Prozess gemacht: <strong>93 Lehrer gefeuert &#8211; sie sollen zum Jahresende vollständig ausgetauscht werden</strong>, <span id="more-1503"></span> schreibt die Sueddeutsche (<a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/82/504296/text/">www.sueddeutsche.de</a>). </p>
<p>Vielleicht ein Warnsignal für die deutsche Politik, denn an gleicher Stelle findet sich ein Leserkommentar, in dem behauptet wird, dass immer mehr Schüler auf Gymnasien geschickt werden, wodurch die Leistung sinken würde. Eine Klassenverkleinerung zur individuellen Förderung wäre aus finanziellen Gründen nicht möglich, so dass die Lehrer zum Selbstschutz greifen, Noten fälschen und mit reduzierten Schwierigkeitsgraden weiterarbeiten, beispielsweise im Fach Mathematik, wo der Mathe-Lehrplan kurzerhand entrümpelt wird.</p>
<p>Mit Mathe-Nachhilfe wäre den Schülern ersatzweise sicher eher geholfen, vor allem in Bezug auf ihre Zukunft, doch diese kostet natürlich Geld, das an sozialen Brennpunkten vermutlich nicht vorhanden ist. </p>
<p>Okay. <a href="http://www.businessinsider.com/henry-blodget-unionized-rhode-island-teachers-refuse-to-work-25-minutes-more-per-day-so-town-fires-all-of-them-2010-2">The teachers didn`t blink</a>. Well&#8230; </p>
<p>In betuchten Kreisen sieht die Schul-, Lehrer- und Mathe-Welt Amerikas übrigens ganz anders aus. Dort wird den Eltern das soziale Engagement abverlangt. Sowohl monetär als auch persönlich gestalten Sie das Lernen ihrer Kinder an den Schulen aktiv mit. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://abacus-blog.nachhilfe-in-hamburg.de/schlechte-mathe-noten-93-lehrer-gefeuert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

